Vorbereitungskurs für die Eidg. Berufsprüfung Reifenfachmann / Reifenfachfrau

Reifenfachleute sind Spezialisten in der Reifenbranche. Neben der Erbringung von Serviceleistungen und Reparaturen sowie der Beratung und dem Verkauf bilden die Bewirtschaftung des Lagers und der Infrastruktur sowie die Führung von Mitarbeitenden wichtige Bestandteile dieser Weiterbildung. Ziel ist es, die theoretische und praktische Ausbildung zu vertiefen, um die Kursteilnehmer/innen auf die vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation anerkannte Berufsprüfung für Reifenfachleute vorzubereiten. Reifenfachleute mit eidgenössischem Fachausweis besitzen die beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse, eine leitende Position im Reifenfachhandel auszuüben.

Das Ausbildungsprogramm umfasst die theoretischen Grundkenntnisse sowie die praktischen Arbeiten im Reifengewerbe. Die Teilnehmer/innen sollen gute theoretische und praktische Kenntnisse sowie Berufserfahrung besitzen. Für die Ausbildung zuständig ist die Ausbildungskommission des RVS. Als Dozenten wirken Fachleute von RVS-Firmen, Behörden, Verbänden und von Zulieferern der Reifenbranche sowie Dipl. Berufsfachschullehrer mit.

Der aktuelle, 12. Ausbildungskurs hat im Jahr 2020 gestartet und wird voraussichtlich mit der Eidgenössischen Berufsprüfung 2022 abgeschlossen.

Der nächste (13.) Ausbildungskurs für Reifenfachleute wird im Herbst 2022 ausgeschrieben und voraussichtlich im Februar/März 2023 starten.

Ab 2020 50% Bundesbeiträge an die Kurskosten

Erstmals werden Absolvierende dieses Kurses vom Bund finanziell unterstützt. Der Bundesbeitrag beträgt 50% der oben aufgeführten Kurskosten - diese halbieren sich somit. Voraussetzung für diese Bundesbeiträge:

  • Die Absolvierenden müssen die Kursgebühren bezahlen. Der Bund leistet nur Beiträge an die Kursgebühren, die den Absolvierenden in Rechnung gestellt und von ihnen an den Kursanbieter bezahlt wurden.
  • Die eidgenössische Prüfung muss absolviert werden. Der Anspruch besteht jedoch unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden wurde oder nicht.
  • Die Absolvierenden müssen ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt des Beschlusses über das Bestehen oder Nichtbestehen der Abschlussprüfung in der Schweiz haben.

Der Wohnsitz befindet sich dort, wo sich eine Person mit der Absicht dauernden Verbleibes aufhält und wo sie ihre Schriften hinterlegt hat. Die Nationalität der Absolvierenden spielt keine Rolle. Grenzgänger und internationale Wochenaufenthalter haben ihren Wohnsitz nicht in der Schweiz und haben entsprechend keinen Anspruch auf Bundesbeiträge.